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Melodyne DNA - revolutionär?

Alles rund ums Produzieren, Auflegen und Technik

Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon maak » So 24. Jan 2010, 20:33

Bin hier meiner aktuellen De-Bug grad über das Musikprogramm Melodyne DNA gestolpert, das hier als Revolutionäres De-Remix Tool angepriesen wird... also ich weiss ja noch nicht...

Das Tool kann angeblich dafür genutzt werden, aus dem fertigen Lied einzelne Spuren rauszufiltern... was natürlich extrem spitze wär um an dickes neues Sample Material ranzukommen.

http://de-bug.de/musiktechnik/archives/3639.html

Hat da schonmal jemand seine Finger dran bekommen? Gebt mal Bescheid, wenn ihr damit erfahrungen gemacht habt,

sers :geek:
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon Simon » Di 26. Jan 2010, 10:56

Irgendwie sieht das ja "zu schön aus, um wahr zu sein".

Hier gibts die Testversion (leider auf 10s beschränkt): http://www.celemony.com/cms/index.php?id=demo_editor

Und hier noch ein kurzer Beitrag auf 3sat: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/ ... lodyne-DNA
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon lopho » Mi 27. Jan 2010, 14:18

das ist ja wohl mal der OBERHAMMER, unglaublich... das is so ne verfickt komplexe sache, mann..

echt ich muss das teil mal ausprobiern..... hammer... echt....
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon maak » Mi 27. Jan 2010, 14:55

sech ich doch...
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon maak » Mi 27. Jan 2010, 14:55

gib erfahrungsbericht weiter plz
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon b13 » Mi 10. Mär 2010, 16:29

Nach Produktvideo und Interview mit dem Mastermind der Herstellerfirma soll das gehen. Man soll sogar einzelne Töne aus Bandspuren rausfischen können.

Nutzer von Melodyne winken ab.

Warum soll es aber nicht gehen? Schon vor Jahren konnte das Notensatzprogramm Finale einzelne Melodiespuren "raushören" und dann notieren. Warum also nicht? Ich könnts zuweilen brauchen.

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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon lopho » Mi 10. Mär 2010, 16:34

es geht ja weniger darum einzelne melodie spuren zu erkennen... das ist ansich nicht ganz so komplex da man bereits in einem spektrum ganz klar die einzelnen töne erkennen kann...
mehr geht es darum die töne an sich zu trennen, also nicht nur erkennen und notieren, sondern den kompletten ton als solches seperat zu bekommen.... das macht das ganze erst so spannend da sich grosse teile der töne untereinander vermischen, auch wenn die note selbst erkennbar ist.
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon b13 » Mi 10. Mär 2010, 17:25

Mißverständnis?

Ich meinte Finale, das bereits VOR ETLICHEN JAHREN einzelne Spuren erkennen und notieren konnte. Sorry für die Wiederholung.

Grundsätzlich kann man mit einem Computer Proceduren realisieren, die von Hand bzw. per Gehirn erledigt werden können, nicht mehr und (mit der Zeit) nicht weniger.

Also, wenn ich mit meiner mittelmäßigen musikalischen Bildung Durakkorde erkennen kann, meinetwegen auch diesen oder jenen komplexeren (4-tönigen) Akkord, warum also nicht ein Computerprogramm. Die tun das ja schon.

Mit dem entsprechenden wissenschaftlichen Hintergrundwissen halte ich es absolut für möglich, aus musikalischem Harmoniewust Akkorde oder die einzelnen Töne rauszuarbeiten.

- - -

Gehen wir ein paar Jahre mal zurück. Zu Zeiten von Creator/Notator am Atari ST wurden Bücher geschrieben, in denen die etwaige Vorstellung einer Maschine, die individuell bespielte CDs ausspuckt, als nicht realisierbar abgetan wurde. Was is heute?

Ebenfalls zu der Zeit hätte ich nie geahnt, daß man Jahre später eine verunglückte Gesangsspur per Maus in Tonhöhe und Zeit zurechtrupfen könnte. Heute kein Problem.

- - -

Fazit: Wenn der Chefentwickler das so in einem Produktvideo deklariert, wird das wohl auch so sein. Wenn noch nicht ganz so ausgereift, so doch jedenfalls in (zuweilen) brauchbaren und (sicher immer wieder) verfeinerbaren Ansätzen.

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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon lopho » Mi 10. Mär 2010, 19:30

öhm.... nochmal... FINALE hat nur die NOTEN notiert... das heisst noch lange nicht das es auch den ton an sich vom akkord trennt... sondern eben NUR die note die dem ton _entspricht_ notiert.
hier gehts darum den ton, den richtigen ton, nicht die note, vom akkord zu trennen und als eigenständigen sound bearbeiten zu können....

noten raus notieren ist natürlich kein wunder => spektralanalyse => notenwerte..... aber nicht die _töne_
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon b13 » Mi 10. Mär 2010, 19:54

... Passt scho.
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon lopho » Mi 10. Mär 2010, 20:01

was mich dabei interessiert ist, wie es möglich ist innerhalb der selben frequenz (vllt. sogar mit der selben lautstärke) den unterschied zwischen zwei tönen auszumachen...

z.b. zwei töne zur gleichen zeit, deren hauptteil liegt zwar auf verschiedenen frequenzen, aber ein teil beider töne überschneidet sich in gewissen frequenzbereichen, und dort dann die eine note von der anderen zu trennen ist meiner meinung nach schon fast unglaublich....

da muss auf jeden fall einiges an vorrausschätzen getan werden um "erraten" zu können wie viel zu welchem ton gehört.

Und das ganze wird ja mit steigender zahl an tönen innerhalb eines akkords immer vermischter, da sind dann nicht nur 2-3 noten die sich die selben frequenzen teilen, oft bis zu einem dutztend, und dann muss man natürlich noch mit bedenken das das ausklingen vorausgehender töne, dort auch noch mit mischt........
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon psicolor » Fr 28. Mai 2010, 09:40

Hm, wenn ich überlege, wie oft ich verzweifelt Stunden damit verbringe, komplizierte Harmonien aus irgendwelchen abstrusen Jazzaufnahmen rauszuhören, sollte ich doch mal die Demo Version ausprobieren....
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Re: Melodyne DNA - revolutionär?

UNREAD_POSTvon Freakbox » Mo 26. Jul 2010, 14:23

Des is ja echt Hammermäßig. Was man damit für Möglichkeiten hat.

Sehr sehr geil.
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